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Projekte

Die Christel Wasiek-Stiftung Seniorenhilfe weltweit will ihre Ziele durch die Förderung von Projekten und Information erreichen. Im Hinblick darauf, dass der Stiftung nur begrenzt Finanzmittel zur Verfügung stehen, werden vorzugsweise Projekte der Begegnung zwischen den Generationen und der Fortbildung von Freiwilligen und Fachpersonal in Lateinamerika und der Karibik gefördert. Die Stiftung unterstützt Projekte z.B. von Nicht-Regierungsorganisationen, Seniorenverbänden, Netzwerken oder Freiwilligendiensten, die dazu beitragen, Seniorinnen und Senioren ein selbstbestimmtes Leben in Würde und integriert in die Gesellschaft erlauben.

Die folgenden Beiträge verweisen auf die jeweiligen Projekte, welche somit vorgestellt werden.

Sicherstellung der 10jährigen Praxiserfahrung der Kirchlichen Seniorenarbeit (Pastoral da Pessoa Idosa) in Brasilien

Brasilien wird in Deutschland als ein Land mit einer jungen Bevölkerung wahrgenommen. Das ist sicher richtig, aber dennoch umfasst die Seniorenbevölkerung rund 10 % der Gesamtbevölkerung, das sind in absoluten Zahlen 10 Mio., deren Zahl in den nächsten Jahren stark steigen wird. Obwohl alte Menschen Anspruch auf ein Sozialgeld haben,

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Alte und Junge Mapuche-Frauen engagieren sich gemeinsam für den Erhalt ihrer Kultur und Tradition – Temuco/Chile

Chile gehört in Lateinamerika nicht, wie Peru, Bolivien oder Guatemala, zu den Ländern mit mehrheitlich indigener Bevölkerung. Dennoch gibt es im Land rund 1.5 Millionen Mapuche-Indios (Volksbefragung 2012), insbesondere im Süden Chiles, wo sie als Großfamilien und weit entfernt von den urbanen Zentren in den Bergen leben.

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Aufbau eines freiwilligen Senioren-Besuchsdienstes in den Regionen Quibdó (Chocó) und Mariquita(Tolima)/Kolumbien

Kolumbien ist ein reiches Land, allerdings mit sehr unterschiedlichen Lebensverhältnissen der Menschen, weil der große Reichtum ungerecht verteilt ist. In keinem anderen Land Lateinamerikas ist die Ungleichheit der Einkommen größer, so dass seit Jahrzehnten soziale Konflikte mit kriegsähnlichen Zuständen herrschen. Die Provinzen Chocó im Nordwesten und Tolima im Zentrum Kolumbiens gehören zu den Konfliktzonen,

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Entwicklung der Kreativität von Seniorinnen und Senioren stärkt ihre soziale Teilhabe

Förderung der Seniorenrechte durch Spiel, Theater und bildnerisches Gestalten in Lima/Peru – Magdalena del Mar

Viele der heute alten Menschen in Peru hatten in ihrer Kindheit und Jugend keine Möglichkeit, die Schule zu besuchen und eine Ausbildung zu absolvieren. Ihre ungünstige Ausgangslage hat ihr ganzes Leben schwer gemacht und wirkt sich auch auf ihre Lebensbedingungen im Alter aus.

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Wirbelsturm Sandy zerstört die Infrastruktur der Mahlzeitendienste für alte Menschen in Santiago de Cuba/Kuba

Am 25. Oktober 2012 fegte der Wirbelsturm Sandy über den Osten Kubas und hinterließ verwüstete Landstriche und zerstörte Städte und Dörfer. Besonders betroffen waren die Provinzen Santiago de Cuba, Holguín und Guantánamo. Es wird geschätzt, dass 85 % der Häuser in der Stadt Santiago de Cuba beschädigt oder zerstört wurden.

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Mehrgenerationenprojekt in der Provinz Caraveli/Peru

In der Provinz Caravelí, Region Arequipa, hat eine Befragung ergeben, dass die sozialen Netzwerke der ländlichen Seniorenbevölkerung schwach ausgeprägt sind, weil ein Teil der Kinder und Enkel in die Städte abgewandert ist und der jahrelange Terrorismus des „Leuchtenden Pfades“ in der Gegend zu Misstrauen untereinander und einem Abbau von Gemeinschaft und Solidarität geführt hat.

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Anregung sozialer Netzwerke zwischen Schulkindern und ländlicher Seniorenbevölkerung in Puno/Peru

Es ist wenig bekannt, wie alte Menschen in Peru auf dem Land leben. Im Jahr 2011 wurde daher auf Anregung der Generalsekretärin der Caritas, Frau Elizabeth Quilca, in drei ländlichen Provinzen Puno, Juli und Ayaviri in der Region Puno/Peru eine Befragung von mehr als 500 alten Menschen über ihre Lebenssituation durchgeführt.

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