Seniorenhäuser in Huaracco und Jarani/Peru

Hühner für die Produktion von Eiern

Hühner für die Produktion von Eiern

Seit der Caritasverband Juli im Jahr 2011 begonnen hat, die Seniorenbevölkerung verschiedener Dörfer im Hochland der Anden über ihre soziale Lage zu befragen und mit ihnen zu überlegen, was sie selber tun können, haben sich Seniorenvereine z. B. in Huaracco und Jarani gebildet. Die Mitglieder, alte Männer und Frauen, sind seitdem ein sichtbarer Teil der Dorfgemeinschaften, beteiligen sich an Begegnungstreffen mit Schüler/innen oder machen beim Projekt „Produktion von Eiern“ mit.

Vereinsmitglieder auf dem Dorfplatz

Vereinsmitglieder auf dem Dorfplatz

In den Vereinen gibt es immer einiges zu besprechen. Da keine Räume zur Verfügung stehen, haben sich die Vereinsmitglieder bisher auf dem Dorfplatz getroffen, wo sie auf dem Boden sitzen müssen. Im Hochland der Anden ist es, wenn nicht gerade die Sonne scheint, sehr kalt und windig. Viele der alten Menschen leiden unter Gelenkschmerzen und Erkältungskrankheiten. Besprechungen im Freien, auf dem kalten Boden sitzend, belasten daher die Gesundheit.

Auf der Suche, die Situation zu verbessern, wurden in Huaracco und Jarani ungenutzte kommunale Räume in schlechtem baulichen Zustand entdeckt. Das Dach war kaputt, es fehlte eine abschließbare Tür, Wände waren nicht verputzt u. ä. Beide Gemeindeverwaltungen waren bereit, die Räume den Seniorenvereinen zu übertragen, wenn diese die erforderlichen baulichen Maßnahmen übernehmen würden.

Da die Vereinsmitglieder einen Teil der Handwerksarbeiten selber übernehmen konnten, fehlten insgesamt nur € 1.000,00, um das Vorhaben Wirklichkeit werden zu lassen. Die Stiftung Seniorenhilfe weltweit hat daher bereits im November 2017 das fehlende Geld zur Verfügung gestellt. Mitarbeiter/innen der Caritas Juli begleiten das Projekt. Inzwischen sind die Seniorenvereine Eigentümer der Räume und die Reparaturarbeiten werden ausgeführt.

Vereinsmitglied

Vereinsmitglied

In den beiden Seniorenhäusern in Huaracco und Jarani werden in Zukunft nicht nur die Vereinsbesprechungen, sondern auch kleine Workshops stattfinden können. Das eigene Vereinshaus wird darüber hinaus die sozialen Netzwerke der alten Menschen verstärken.

 

(Januar 2018)

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