Für die Senioren/innen in der Gemeinde Chirapaca, im Hochland der Anden in der Provinz La Paz/Bolivien ist das Überleben schwer. Chirapaca ist eine kleine Gemeinde mit nur knapp 1000 Einwohner/innen, einschließlich 87 alten Menschen, und lebt vor allem von der Kommerzialisierung landwirtschaftlicher Produkte. Wegen fehlender wirtschaftlicher Perspektiven wandern viele junge Familien in die großen Städte,
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Alt sein in Ekuador – ohne Rente
43,9 % der Seniorenbevölkerung in Ekuador erhält weder eine Rente noch ein Sozialgeld (ohne Beitragszahlungen), so dass alte Menschen arbeiten müssen, um zu überleben. So beschreibt eine Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) die Situation alter Menschen im Land. Noch beträgt der Anteil der Senioren/innen an der Bevölkerung nur 8 %,
In Kolumbien: Sozialgeld für alte Menschen ohne Rentenversicherung
Es ist weitgehend bekannt, dass die Mehrheit der Seniorenbevölkerung in Lateinamerika nicht über ein regelmäßiges und auskömmliches Einkommen verfügt und die heute alten Menschen auch kaum sozialversicherungspflichtig, sondern vor allem informell beschäftigt waren. Um die Armut der Seniorinnen und Senioren zu mildern, haben die meisten Länder der Region beitragsfreie Sozialprogramme aufgelegt,
Kostenlose Rechtsberatung für alte Menschen in Comodoro/Argentinien
Am 8. November 2025 haben in Comodoro/Rivadavia mehr als 60 alte Menschen an einer Veranstaltung teilgenommen, in der sie kostenlos über rechtliche Fragen informiert und beraten wurden. Relevante Themen waren: z.B. das Testament, die lebenslange Nutzung von Wohnraum, Nachlass oder Lebenspartnerschaften.
Die Teilnehmer/innen sind von Notaren (escribanos) generell informiert worden,
Internationaler Tag der älteren Menschen im Lehrplan der Schulen in Salta/Argentinien
Die Schulverwaltung in Salta/Argentinien hat den Internationalen Tag der älteren Menschen in den Lehrplan aufgenommen. In Zukunft werden, jeweils am 1. Oktober, Tausende Schülerinnen und Schüler im Unterricht über die Situation der Senioren/inne sprechen und auf diese Weise dafür sorgen, dass ihr Wissen und ihre Erfahrungen nicht verloren gehen,
Lateinamerikanisches Netzwerk Gerontologie

Umfassendes und effizientes transnationales Netzwerk, wichtiges Projekt der Stiftung Seniorenhilfe weltweit, informiert über Fragen des Alters in Lateinamerika, fördert Austausch und regt Hilfe an!
Alte Menschen in Kuba = ein Viertel der Bevölkerung
Mehr als 300.000 Kubaner/innen haben im Jahr 2024 , ähnlich wie in den Vorjahren, ihr Land verlassen,. Es sind vor allem junge und im Erwerbsalter stehende Menschen, die ihre Zukunft wegen der extremen wirtschaftlichen Not nicht mehr in Kuba sehen. Die Bevölkerungszahl sinkt, weil zusätzlich auch die Geburtenrate äußerst niedrig ist.
Kreditkarten für 24.475 Senioren/innen in Paraguay
Das Sozialministerium in Asunción/Paraguay hat mit der Verteilung von Kreditkarten an 24.475 Senioren/innen begonnen, die seit November 2024 eine staatliche Sozialpension erhalten. Die monatliche Pension beträgt mindestens 25 % des jeweils geltenden Mindestlohns. Pensionsberechtigt sind vor allem alte Menschen ab 65 Jahren mit paraguayischer Staatsangehörigkeit,
In Kolumbien wird es 2060 auf 100 junge 200 alte Menschen geben
Weltweit altert die Bevölkerung, kontinental und länderbezogen unterschiedlich, aber doch überall signifikant. Während im Jahr 1985 7 % der Bevölkerung Kolumbiens 60 Jahre und älter war, sind es 2022 bereits 14 %. Diese Entwicklung geht weiter, sodass angenommen wird, dass es bereits 2035 mehr alte Menschen als Kinder und Jugendliche geben wird und dass im Jahr 2060 auf 100 Kinder und Jugendliche 200 alte Menschen kommen.
Demokratie 60+ Mitwirkung alter Menschen auf Gemeindeebene, Sao Paulo/Brasilien
Ein Großteil der Länder Lateinamerikas hat die Interamerikanische Konvention über den Schutz der Menschenrechte von Senioren/innen (2015) ratifiziert, dennoch werden die Seniorenrechte bis heute nicht ausreichend eingehalten. Die Sicherstellung der Menschenrechte der Bevölkerung ist Verantwortung der Staaten, aber auch die Zivilgesellschaft und die Senioren/innen selber müssen sich dafür einsetzen.