Das Ziel: Seniorenfreundliche Städte in Mexiko

In Mexiko, ähnlich wie in die meisten Ländern Lateinamerikas, gibt es kaum Stadtentwicklungsprogramme, die sich an den Bedürfnissen alter Menschen orientieren. Seit 2008 fördert die WHO erfreulicherweise das Programm „Seniorenfreundliche Städte“ (Age-friendly-environments), das anregt, das Leben im Stadtviertel seniorengerecht zu gestalten. Gerade in den großen Städten leiden alte Menschen an den negativen Folgen der Urbanisierung: Luftverschmutzung, Verkehrsdichte, schwierige Erreichbarkeit der Gesundheitsdienste usw.

Die staatliche Seniorenbehörde Mexikos hat nun angesichts dieser Situation im Februar 2018 bei einer Klausurtagung mit öffentlichen und gemeinnützigen Organisationen entschieden, das Programm „Seniorenfreundlichen Städte“ auch in Mexiko durchzuführen. Das bedeutet, dass die soziale, bauliche und Dienstleistungsstruktur in den Quartieren in einer Weise zu gestalten sind, dass alte Menschen sich wohlfühlen können.

In Oaxaca wird als erster Schritt bereits eine Erhebung über das aktuelle Leben in verschiedenen Stadtvierteln durchgeführt, die eine Grundlage für ihre Neugestaltung darstellen wird.

Quelle: RLG: www.gerontologia.org Canal Políticas y Derechos – 22.02.2018 – www.gob.mx/inapam